Montag, 28. Januar 2013

wie noch nie

2kugelneis
so wie hier hatte mir vorher noch nie jemand eine waffel mit zwei kugeln eis zubereitet.
die kugeln befanden sich mehr auf als in der waffel.
diese dareichungsform erleichterte mir zwar das abwechselnde schlecken von mango- und zitroneneis, erzeugte aber auch verlustängste, weil der sitz der kugeln auf der waffel wenig stabil anmutete.
die zitroneneiskugel hätte ich, wenn diese gefallen wäre, zwischen dem schnee auf strassen und wegen nicht wiederfinden können.
diese konstruktion blieb dennoch bis zum ende stabil.

schilderotik

beauty
ganz ganz sicher ist dieses eines der schönsten auf gehwegschäden hinweisenden schilder.
nicht nur, weil 'schönheit' in ausländisch darauf geschrieben steht und es auf zwei drittel der verschraubungsmöglichkeiten verzichtet, nein insbesondere weil mutige sowie anmutige tanz mit einer schlange diese knisternde schilderotik versprüht.

manche themen lassen mich einfach nicht los.

subliminal message

subliminal_message
sehr geschickt geht 'Zeitung' hier vor. 
jahrelang hatte sie diese werbefläche gemietet.
jetzt zahlt sie nicht mehr, aber die unterschwellige botschaft bleibt.

höflischild

hoeflich
sofort beeindruckte mich dieses höfliche schild. nicht nur, dass etwas einmal 'nicht erlaubt' statt 'verboten' ist, nein es wird auch gleich sehr zuvorkommend eine alternative lösung des fahrradparkplatzproblemes angeboten.
zu_02 zu_03 zu_01
andere schilder sind sehr viel einsilbiger. sie bellen 'zu' oder 'auf' das hört sich wirklich fast wie hundegebell an, kaum noch sieht man ein freundliches 'geöffnet' oder ein  'leider geschlossen' schild, dessen mitleid glaubhaft erscheint. 
überall ist stets nur 'zu' zu lesen. 
ich habe ja damals den lehrern nicht geglaubt, wenn diese mutmassten, dass das übermässige lesen von comicheften die sprache verkürzen würde. 
zack bum - nu isses soweit!

Donnerstag, 24. Januar 2013

pro bier

probier_mich
pro bier? ja, bin ich!
aber probieren? nein, lieber nicht!
ich nasche auch nie vom gelben schnee.

esperanto

100bier
einhundert bier in dreiundzwanzig stunden, das hört sich nach einer aufgabe für echte männer an.
das sind etwas mehr als vier bier pro stunde. 
besser wär's man hätte fünfundzwanzig stunden zeit, um einhundert biere zu trinken, dann hätte man genau vier bier in der stunde zu trinken und man könnte das sogar nach dem genuss der ersten biere noch ausrechnen.
dreiundzwanzig ist aber natürlich eine viel mysteriösere zahl, sie ist so iluminatesk.

aber auf dem schild gibt's ja noch mehr zu lesen:
100bier_big
bei den dreiundzwanzig stunden handelt es sich wohl um die tägliche öffnungszeit eines geschäfts, welches wohl einhundert unterschiedliche biere vorrätig hat.
aber warum 'Open'? 
man könnte das 'p' durch ein 'f' ersetzen und hätte ein schönes deutsches wort. um jedoch ein deutsches wort mit gleicher bedeutung zu konstruieren, bräuchte man schon zwei 'f', oder wie es meine deutschlehrer gern nannten: 'doppel f'.
platz genug wäre ja auf diesem polyglotten schild, aber warum denn dann nicht gleich richtig?
dranken [NL]
cento tipi di birra [IT]
23 tundi tagasi avatud [EST]

Mittwoch, 23. Januar 2013

dissoziation

meine krankenkasse möchte, dass ich von meinem arzt ein formular ausfüllen lasse, welches bestätigt, dass meine krankheit chronisch sei.
die gleiche krankenkasse, die 2008 meine drei hirnoperationen bezahlt hat.
die gleiche krankenkasse, die kuranträge mit der begründung ablehnt, dass sich durch eine etwaige kur meine arbeitsfähigkeit nicht wiedherstellen liesse.
meine krankenkasse sollte dringend einen arzt aufsuchen, ich denke sie leidet unter einer schweren form von dissoziation: