Samstag, 6. Dezember 2014

StrassenTattoo

Auch Strassen sollten sich gut überlegen, wo und vor allem welches Motiv sie sich tätowieren lassen.
strassentattoo
Eine Entfernung oder Motivänderung kann sehr schmerzhaft sein und Narben hinterlassen.

Sonntag, 30. November 2014

Gartenjahr

Heute ist der erste von vier Adventssonntagen, da ist die Vorfreude auf das bevorstehende Weihnachtsfest riesig. Ein Weihnachtsbaum mit echten Kerzen, viele Geschenke, Gerüche von Gänsebraten und Zimtsternen, gebrannte Mandeln und Glühwein - und das allerwichtigste: Erdbeeren!
weihnachtserdbeeren
Erdbeeren?

"Markt und Straßen stehn verlassen,
still erleuchtet jedes Haus,
sinnend geh ich durch die Gassen,
und such' mir ein paar Erdbeeren aus."

[frei nach: Joseph von Eichendorff] 

Als mein Grossvater jung war, und sich für den Beruf des Gärtners entschied, erlernte er diesen in einem Hamburger Betrieb, den eines Tages die Bitte ereichte, termingerecht zu Sylvester Erdbeeren zu produzieren. Ein preussischer Minister wollte diese dem Reichskanzler Bismarck, der Erdbeeren sehr liebte, zum Geschenk machen. 
Gänzlich gegen alle Regeln des Gartenjahres wurden Erdbeeren angebaut, und obwohl dieses landwirtschaftliche Abentheuer nur drei Generationen her ist, ist innerhalb unserer Familie weder überliefert, ob die Früchte dem Reichskanzler geschmeckt haben, noch ob der schenkende Minister damit seiner Karriere Auftrieb verleihen konnte.
Überliefert ist hingegen, dass der winterliche Erdbeeranbau in Glashäusern Früchte getragen hat.
Ich glaube nicht, dass die Früchte wirklich gut geschmeckt haben. Für Fruchtzucker braucht es eben Sonnenlicht. Man hätte sie in einem der deutschen Protektorate in Afrika, wie Deutsch-Südwestafrika, anbauen sollen, aber dort hätte man den Nachteil der langen Transportwege bis nach Preussen.
Dennoch war es mit Sicherheit ein aufsehenerregenes Geschenk.
Heute gibt es jederzeit alles. und Karl verkauft auf einem indoor Weihnachtsmarkt seine Früchte.

Donnerstag, 20. November 2014

medizinischer Pflasterstein

Seitdem mir ünglücklicherweise einer meiner Lieblingsoberschenkel zerbrach, und Ärzte mir ein Intimpiercing einschraubten, hatte ich fortwährend leichte Schmerzen im Knie des gepiercten Beines.
Dieser leichte Schmerz blieb auch nachdem das Piercing nach zwölf Monaten entfernt wurde
Die Befindlichkeit meines rechten Kniegelenkes war suboptimal und ein medizinischer Grund dafür nicht auszumachen.
Während eines Aufenthaltes in einer Kurklinik wurde der Knieschmerz behandelt, indem man elektrischen Strom durch mein Knie leitete.
Eine Behandlung, die Spass machte, anfangs wurden zwei nasse Schwämmchen, eines links und das andere Rechts, mit Saugnäpfen am meinem Knie befestigt, dann wurden Stromkabel an den Saugnäpfen befestigt, und der Strom eingeschaltet.
Das sah dann ein wenig so aus, als hätte mein Knie ein Paar richtig grosser Kopfhöhrer auf.
Weil die Muskeln in und um mein Knie im Rhythmus der Stromschläge zuckten, erweckte dieser Anblick den Eindruck, mein Knie höre tatsächlich Musik.
Man erklärte mir, dass das durch den Strom verursachte permanente Kribbeln meinem Hirn helfe, bald den Schmerz zu ignorieren - also Kribbeln als eine Art Gegenschmerz.

Diese Behandlung hat aber den ursprünglichen Knieschmerz nicht dauerhaft vertreiben können.
Die Befindlichkeit des Kniegelenkes blieb, wie glücklicherweise auch der Ort, an dem es sich befindet, unverändert. Es mag also gern positiv bewertet werden, dass ich vor wenigen Tagen auf dem Heimweg in der viel zu früh eintretenen Dunkelheit über eine Bodenunebenheit bzw. einen Gehwegschaden stolperte, und die Wucht des Aufpralls mit meinem rechten Knie abfederte.
Mein rechtes sowie auch mein linkes Knie und der komplette Bereich meines Körpers, der, wie ich in der Klinik lernte, als 'Untenherum' bezeichnet wird, hatte eine Hose an - deren rechtes Knie ist nun auch kaputt.
Früher versuchten meine Eltern mich im Fall derartiger Kniefälle damit, dass nur mein Knie kaputt wäre, welches ja - in Gegensatz zur Hose - von selber wieder verheile. Damit kann ich mich diesesmal, aufgrund des Schadens an der Hose, nicht trösten.
Aber vielleicht gelingt es diesem temporären Schmerz, seinen Chronischen Bruder zu vertreiben.
Es fühlt sich jetzt schon besser an, als vorher.
Ein Pflasterstein kann also doch diese Welt ein wenig verbessern.

Sonntag, 9. November 2014

trotz Graffito

Vor Kurzem nahm ich an einem kleinen Fernseh-Marathon teil. 
Der Veranstalter heisst Phoenix, und bot die 3-teilige Dokumentation
'Der Kreml und Deutschland' an.
Ich habe über die ganze Strecke aufgepasst, geguckt und gehorcht.
Ein langer Kameraschwenk zeigte ein Graffito, welches dann meine Verwunderung hervorrief.
fixmäuschenschnell griff ich zur Kamera und ablichtete das Fernsehbild. So konnte ich noch einen Teil des Schriftzuges an der Wand in ein Standbild verwandeln.
In voller Länge steht dort:
'Rotfront lebt trotz Verbot!'
trotzalledem
Mir ging es, in frühen Grundschulzeiten, ganz ähnlich wie diesem engagiertem, mutmasslichem Rotfront-mitglied und Uhrhebers des Schriftzuges - auch ich schrieb einige Zeichen spiegelverkehrt.
Die Lehrer vermuteten, dass meine Linkshändigkeit die Ursache dieser gespiegelten Buchstaben wäre, aber, wie wir sehen, kann soetwas auch durch eine linke Gesinnung verursacht werden.

Montag, 3. November 2014

niedlich und extraterrestrisch

Am 28.03.2014 berichtet Jens Riwa in der 9 Uhr Ausgabe der Tagesschau über ein erfolgreiches Andockmanöver einer Sojus Kapsel, mit zwei russischen Kosmonauten an Bord, an die Iss.
tagesschau_28_03_2014
...und bemerkt gar nicht, dass er aus dem Hintergrund von einem niedlichen Ausserirdischen mit weit aufgerissenen Augen angestarrt wird.

Sonntag, 2. November 2014

Marie Antoinette

Marie Antonette, die ehemalige Königin von Frankreich, könnte, wenn denn nichts dazwischen gekommen wäre - und zwar eine von oben heruntersausende Klinge zwischen Kopf und Schultern - heute Ihren 259. Geburtstag feiern.
Mit Sicherheit täte sie das verschwenderisch und pompös, wie es die Gemahlin des französischen Königs Ludwig XVI wohl gern tat, nicht grundlos wird ihr später der Satz:
"Das Volk hat kein Brot? Soll es doch Kuchen essen!"
in den Mund gelegt.
Bedauerlicherweise hat sie diesen Satz wohl nie gesagt, nicht einmal auf französisch. Das ist schade, da diese Äusserung nicht nur ihre Ignoranz gegenüber der Armut des Volkes gut veranschaulicht, sondern auch irgendwie originell ist.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

schonungslos

Gestern Abend sah ich einen Bericht der Tagesschau über eine Rede des bayrischen Ministerpräsidenten, Horst Seehofer, zur Asylpolitik im Freistaat.
Die Tagesschau titelt: 
"Seehofer gibt erstmals Fehler zu."
hier in o-Ton in Schriftform:
"In den letzten 3, 4 Tagen sind -Äh-  ist des, das, was ich gerne in der Asylpolitik möchte - was wir wollen -Äh- nicht fehlerfrei -Äh- umgesetzt worden. keine Frage. das bedauere ich auch."

Ja, da hat dieser geniale Rhetoriker aber schonungslos Fehler zugegeben!

Diethylether

Happy Birthday Anestäsie! 
Wikipedia gibt den heutigen Tag als Geburtstag der Anestäsie aus. Ein US-amerikanischer Zahnarzt  betäubte am 16.Oktober des Jahres 1846 einen Patienten öffentlich mit Äther, einem Stoff, der mittlerweile unter dem Namen Ether bekannt ist,
wissenschaftlich als Diethylether.
Um Fehlinterpretationen vorzubeugen möchte ich hier anmerken, dass der erste Teil des Wortes 'Di' ist, und keinesfalls 'Diet', denn um Körpergewicht zu reduzieren eignet sich Ether nicht.

zwei Anestäsiegeschichten:
'Tag des plattdeutschen Erwachens'
keine Anestäsie

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Training

warteSport
Wie ich es geschafft habe, oft sehr lange auf Arzte zu warten oder auch eine ganze 'Gala' lang in einem Wartezimmer zu verbringen?
Mein Geheimnis war schon immer ein gutes Training. 
Versteckt an der Spree gibt es hier in Berlin mehrere Trainingsmöglichkeiten, wie die hier abgebildete Sport-Wartestelle.

Montag, 6. Oktober 2014

universum

Universum
AZMUTO? wer soll denn das sein? dieses Zitat klingt doch eher nach Hawking.

Dienstag, 30. September 2014

süsse Langeweile

Kürzlich stand ich in meiner Küche und briet etwas gemischtes Hackfleisch - ganz plötzlich wurde mir langweilig. Üblicherweise ist es ja die Kurzweiligkeit, die einen so ganz spontan aufsucht; eben in der Küche jedoch war es ihre fade Schwester, die Langeweile. 
Die Tatsache, dass sie so spontan einmal vorbeischaute war beinahe so interessant, dass sie sich dadurch um ein Haar selber vertrieben hätte.
Stattdessen entschied sie sich, zu bleiben.
Ich schob das Hackfleisch in der Pfanne hin und her, als es in mir gestesblitzte - ich nahm die Flasche mit dem Zuckerrübensirup und goss etwas davon in die Pfanne.
Karamellhackfleisch - das hört sich so an, als hätte das dafür geschredderte Tier Höcker gehabt.
Das amüsierte mich ausreichend, dass das fade Gefühl der Langeweile durch spannende Neugier ersetzt wurde.
Wie würde Karamellhackfleisch wohl schmecken?
Wie schmeckt wohl Dolce Bolognese?

Ich probiere:
ich sollte beim nächsten Mal etwas mutiger dosieren. Es schmeckte genau so, wie es sonst auch.
wie gebratenes Hackfleisch.
beinahe langweilig.

Mittwoch, 10. September 2014

palim palim

bitteklopfen

Dienstag, 9. September 2014

Bastards

Jüngst gab es Ein Strassenfest, und zwar feierten die Anwohner der Strasse, in der auch ich wohne, ein Fest.
bastards
Unter dem Motto "ALL CANS ARE BASTARDS" gab es ein sportliches Angebot für Kinder. 
Früher hiess das Dosenwerfen, obwohl man nicht mit Dosen, sondern mit Bällen warf - um Dosen zu treffen.
steinwurf
Bälle gab es jedoch nicht - es gab Pflastersteine. So kann die heranwachsende Generation Systemkritiker spielerisch Revolution üben.
dosenwerfenpreise 1 x Werfen 2 €uro

2 x Werfen 1 €uro.

3 x Werfen 0 €uro
und der ganze Spass auch noch zu kapitalismuskritischen Preisen.
Prima!

Freitag, 4. Juli 2014

Kreuzigung im Mauerpark

blasphemie_1
als ich jüngst durch den Mauerpark spazierte, bemerkte ich,
was für ein Glück ich habe.
Ich hatte ein enormes Glück, weil ich über dieses kleine Tütenkunstwerk schmunzeln konnte - wer weiss, ob ich das hätte können, wenn ich ein christlicher Fundamentalist wäre.
blasphemie_2
Der Hauptdarsteller einer Kreuzigung muss ja nicht immer Jesus sein - der ist hier vermutlich auch gar nicht dargestellt. Jesus hatte sicher kein Kunststoff-Cape.  Dort wurde Supermann gekreuzigt - es handelt sich also nicht um Blasphemie.

Liebesgeschichte

micro-vandalism
"Was ist denn das?" fragte ich mich, als ich in der S-Bahn-Beleuchtung Buchstaben zu erkennen glaubte. Micro-Vandalismus? TuF?
anfangs dachte ich bei "TuF" an Geräusche, die Züge früher einmal gemacht haben, aber das kann nicht sein, denn die Lokomotiven haben ja "Tuff Tuff" gemacht mit einem deutlichen doppeltem, wenn nicht gar dreifachem "f".
Da ist es wahrscheinlicher, dass ein Verliebter, nennen wir ihn "Tobias", eine Liebeserklärung formulieren wollte.
Früher hätte er diese Zeichen umrahmt von einer Herzform in einen Baum geritzt. Tobias hat wohl kein geeignetes Messer und fand in der grossen Stadt auch keinen Baum.
Er könnte ein Vorhängeschloss beschriften und es an ein Brückengeländer anbringen - das darf er aber nicht.
Tobias ist also zum S-Bahn-Micro-Vandalismus gezwungen - wer mag ihn seiner Liebe wegen verurteilen? Wer wirft den ersten Stein?
TuF
Diese Geschichte ist so plausibel, dass ich mir ganz sicher bin, dass dort Tobias und Freundin steht.

Montag, 30. Juni 2014

Aktualisierung erforderlich

Warum, frage ich mich, wollen die Apps auf meinem Telephon eigentlich immer wieder, dass ich sie aktualisiere?
Ich habe ein smartes Telephon, damit es sich um mich kümmert und nicht andersherum.
Ständig betteln irgendwelche Apps darum aktualisiert zu werden - warum? Waren die am anfangs etwa so fehlerhaft und schlecht, dass sie fortwährend Verbesserungen benötigen?
Die nützlichste App auf meinem Smartphone heisst "Datum in der Statusleiste" sie macht nicht mehr und nicht weniger, als ihr Name andeutet.
Vielleicht macht sie auch doch mehr und spioniert heimlich meine Datumsgewohnheiten aus, diese sind aber ganz gewöhnlich, genau wie die der meissten anderen Menschen - genau deswegen ist ein Datum ja so nützlich. Einen Termin zu einer ganz bestimmten Uhrzeit aber einem beliebigen Datum zu haben, ist so brauchbar wie kein Termin.
Es gibt völlig unsmarte Uhren, sogar solche mit Zahnrädern und Pendel oder Schwungrad, die ein aktuelles Datum anzeigen können und nur in Schaltjahren etwas Betreuung benötigen.
Wenn Ich die Datums-App täglich um 23:59 updaten müsste, könnte ich das verstehen, mein Abrisskalender hat ganz ähnliche Bedürfnisse, aber diese App will das in ganz unregelmässigen Abständen von mir.
Wer nach so einem Update eine Erweiterung des Funktionsumfanges erwartet, wird enttäuscht:
wie zuvor der Button "Anzeige Datum", "Entfernen Datum" und, mein Lieblingsbutton: 
"Verbessern auf die Pro-Version"!
Es tut mir leid, aber meine geistige Kapazität reicht nicht aus, mir vorstellen zu können, was die Pro-Version dieser App zusätzlich können sollte!
Vielleicht braucht die Pro-Version keine regelmässigen Updates. 
Das wäre ein echter Vorteil.

Samstag, 28. Juni 2014

Melodien für Millionen

Heute Abend sass ich mit meinem Sohn, Marinero Banana, am Tisch und wir aßen etwas Rührei auf Brot.
Plötzlich fing jemand von uns - nicht ich - an, zu singen.
Gerade wollte ich etwas gegen lautes Singen am Abendbrottisch sagen, als ich dann doch genauer auf den Text hörte:
"Sohn, wo hast du denn das her??!"

 "Das habe ich auf so einem Plakat gelesen."
"weisst Du was Sinti und Roma sind?"
"Nein. Oma kann es nicht sein."
Na ja das war ja schoneinmal richtig kombiniert.
Ich habe ihm dann erklärt , was Sinti und Roma sind, und dass er diesen Slogan wahrscheinlich auf einem Nazi-Wahlplakat gelesen haben muss, und dass er, auch wenn die Melodie, nach der er diesen Text sang, recht schmissig war, er das bitte nicht mehr singen solle.
Und jetzt sizte ich am Rechner, schreibe diesen Text und habe einen in vielerlei Hinsicht nervigen Ohrwurm.

Dienstag, 24. Juni 2014

Kur in Magdeburg

Lange Nichts mehr von Capitano Zanahoria gelesen? Das kann daran liegen, dass ich lange nichts geschrieben habe - ich verbrachte einen ganzen Eimer voller Tage damit, mein Gedächtnis zu verbessern. 
Das tat ich in einer Klinik in Magdeburg. Gern hätte ich von dort aus Reiseberichte geschrieben, doch hatte ich nicht so viel Zeit, wie die langsame Internetverbindung mich dort kostete.
tunnel
Da spazierengehe ich doch lieber und mache ein Bild vom Licht an Ende des Tunnels.
Dabei ist das auf dem Bild gar kein richtiger Tunnel, sondern der Bereich unter einer Brücke - aber die Frage, ab welcher Unterführungslänge man ein Bauwerk Tunnel nennt, ist durchaus keine uninteressante. wikipedia hilft: ab einer Länge von 80 Metern, darf man das Bauwerk Tunnel, darunter Unterführung nennen. interessant an dieser Unterführung ist deren Beleuchtungskonzept: Anstatt die Leuchte an der Tunneldecke aufzuhängen hat man sich entschieden, sie, wie andere ihrer Zunft, an einer Art Pfahl zu befestigen - und zwar so, dass sie die Decke der Unterführung gerade eben nicht berührt.
In Magdeburg gibt es plötzlich zwei Elben - nicht jene von J. R. R. Tolkien, sondern der plural eines Flusses: der Elbe. Ein stück Fluss heisst alte Elbe und im anderen Bett fliesst die Elbe.
mgdbrg_alteelbe
Die alte Elbe führt nur noch wenig Wasser, ich nehme an sie kann aufgrund ihres Alters das Wasser nicht mehr so gut halten. daraus ergibt sich ein reizendes Strandstück.
köhlbraendchen
Dieses Stück alte Elbe wird von einer Miniatur, einem Köhlbrandbrückchen, überspannt.
fossil_schnecke
Das Treppenhaus der Kurklinik wurde entweder vor sehr sehr langer Zeit, oder aus fossilienhaltigem Marmor gebaut.
fossil_gesicht
Einen entfernten Verwandten glaube ich auf einer Stufe entdeckt zu haben.
rasengraffitti
Ein Blick aus dem Fenster verriet mir, dass irgendwer hier, vermutlich mit Düngemittel, Rasengraffiti gemacht hatte - im Vergleich zu den Nazca-Linien hatte dieser Zeitgenosse ganz schön schlampig gearbeitet.

Sonntag, 30. März 2014

Alle Meisen sind schon da...

luftverschmutzung
Es ist so schön anzusehen, wie all die Vögelein wieder lustig durch die Lüfte flattern. Vor allem, wenn man selbst Anteil daran hatte. Als das Laub von den Bäumen fiel, hängte ich in eben diese holzigen Gewächse einige Meisenknödel.
meisenknoedel Nun, da es frühlingt, in Kürze aprilt und jetzt schon sonnenscheint, steigt die Raumtemperatur draussen und ich darf freudig erregt feststellen: 
es sind schon alle Meisen geschlüpft.
Der Sommer kann kommen!

Freitag, 28. März 2014

landstreet art

Bereits im August des Jahres 2013 berichtete ich über dieses Schild: Land Art - Wohnen & Deko
landart1_s
Der Laden, der offensichtlich beabsichtigt in der grossen Stadt etwas ländliches Flair an Frau und Mann zu bringen, hat nun sein Schild erneuert:
landart2_s
Das neue Schild ist deutlich schicker und ist wohl auch solider aufgehängt. 
Ich, der ich auf dem Land aufwuchs, finde das neue Schild deutlich besser, nur passt diese moderne Street Art nicht zu dem, was meine inneren Augen sehen, wenn sie sich ländliches Leben ausmalen.
handwerklich gut, Thema verfehlt.
Welches Schild wird 2015 wohl dort hängen?

Montag, 24. März 2014

Liebeserklärung

Fleissigen Lesern dürfte es nicht entgangen sein, und dennoch möchte ich dieses Bekenntnis noch einmal bildlich formulieren:
I love schaeden2
und zwar beinahe exakt genau in der Art und Weise, wie die Beschriftung von Kleidung die Liebe zu einer Stadt verlautbart.
Aber Vorsicht! möglicherweise ist es gefährlich, personenbezogene Vorlieben so offen zur Schau zu tragen.

Samstag, 22. März 2014

demnächst & hier

"Oh", denke ich, "dort, wo in schneller Abfolge drei gastronomische Geschäftsideen gescheitert sind, wird etwas Neues eröffnet!"
demnaechst
Leider kann ich nicht erkennen, was eröffnet werden soll, aber ich weiss wo, nämlich 'hier',
und ich weiss auch wann nämlich 'demnächst'. 
Die Farbauswahl für die Buchstaben, die bezeichnen sollen, was gtenau denn eigentlich demnächst hier eröffnet, ist irgendwie unglücklich.
Ich könnte näher an das Plakat herantreten, aber, wie am unteren Bildrand zu erkennen, müsste ich dafür an einem Stromkasten und einer Vespa vorbeigehen, und dafür reicht meine Neugier nicht aus.
Wenn die beiden Holzplatten ersteinmal planmässig verbaut sind, also demnächst, werde ich es wohl erfahren.
ein weiteres Matratzen-Outlet oder Automaten-Casino schliesse ich, des begrenzten Platzangebotes in den Geschäftsräumen wegen, aus.

Sonntag, 16. März 2014

omega

Am heutigen Tag ist es genau 160 Jahre her, dass Georg Simon Ohm in Erlangen das Licht der Welt erblickte.
Er konnte damals unmöglich wissen, dass sein Nachname einmal gemeinsam mit dem griechischen Buchstaben Omega Ω eine Masseinheit für elektrischen Widerstand werden würde.
Deutlich weniger noch als das eben Genannte dürfte er vermutet haben, dass in Zeiten, da das griechische Alphabet an Bedeutung im Schulunterricht verlor, dem Zeichen Ω eine sonderbare Merkhilfe zuteil wurde.
Heutzutage würde mein Physiklehrer wahrscheinlich gesteinigt werden, für die Merkhilfe, die er seinen Schülern verriet:
eine Frau von hinten, die sich bückt.

Immerhin hat es geholfen, und ich habe diese 'Eselsbrücke' bis heute nicht vergessen.

Ein Augenzwinkern nur ist es her, dass mir eine weniger anstössige Merkhilfe einfiel:
eine Scheibe Tausendfüssler

Mittwoch, 12. März 2014

highly trained monkeys

Es gibt Menschen und Maschinen, die einfach wissen, wie man andere Menschen und vielleicht gar andere Maschinen von Herzen schmunzeln lässt.
youtube500
In diesem Fall hat mir die Youtubemaschine ein mildes Lächeln geschenkt, welches wiederum ein Mitteilungsbedürfnis auslöste, das mit diesem Post befriedigt sein dürfte.

Mittwoch, 5. März 2014

Schmutzfink

"DU SCHMUTZFINK" möchte ich schreien, als ich einen jungen Mann entdecke, der gerade dabei ist, Gemeinschaftseigentum zu beschmieren.
Das traut der sich sogar am hellichten Tag! 
Der fühlt sich wohl in seiner orangen Weste wohl sicher.
schmutzfink
Das wunderschöne Wort Schmutzfink hat seinen Ursprung tatsächlich in den säuberungsgewohnheiten der Finken. Es ist nicht so, dass Finken sich selten wüschen oder putzten, nein - sie putzen sich sogar auch, wenn sie keinen Zugang zu Wasser haben.
In solchen Fällen wälzt sich der (Schmutz)Fink im Dreck, und entledigt sich auf diese Art und Weise, den parasitären Bewohnern seines Gefieders.
Das schreibt zumindest http://mundmische.de/.
Und, das Pfeifen die spatzen von den Dächern, das Internet lügt nicht.
Ich selber bin sogar davon überzeugt, dass Finken, die über einen eigenen wasseranschluss verfügten, täglich mehrfach ausgiebig badeten - aber das ist nur die bescheidene Meinung eines Omnithologen.
Zum vorangeganenen Satz fühle ich mich zu einer Erklärung verpflichtet: natürlich weiss Capitano, dass ein Vogelkundler ein Ornithologe ist - darum bezeichnete capitano sich eben als Omni thologen,
omni (lat.: alles,ganz)
also einen Alleswisser, oder besser: Klugscheisser.

Montag, 24. Februar 2014

Marketing-talent-Day

Den heutigen tag darf man wohl mit Fug und Recht als Marketing-talent-Day bezeichnen.
und ich werde auch gleich damit anfangen, zu erklären, warum ich glaube, diesen Tag so benennen zu dürfen, obwohl ich weder mächtige Organisationen, noch grosse Massen hinter mir weiss.
Es gibt eine einfache und zudem logische Begründung für mein eigenmächtiges Verhalten.
Auf den heutigen Tag fallen die Geburtstage zweier Personen, die diese Ernennung des 24. Februar zum Marketing-talent-Day beinahe zwingend erfordern.

Am 24.Februar des jahres 1938 wurde Philip Knight geboren. Philip Knight fuhr nicht mit einem sprechenden schwarzen Pontiac Trans Am durch die 80er Jahre und kümmerte sich im Auftrag der 'Foundation für Recht und Verfassung' um dieses und jenes Verbrechen, nein, Philip Hampson Knight studierte Wirtschaftswissenschaften und schrieb seine Diplomarbeit darüber, wie die marktbeherrschende Stellung der Firmen puma und adidas auf dem Sportartikelmarkt gebrochen werden könne.
Danach hat er das dann auch gemacht.
Er ist der Gründer einer Firma, die seit 1971 Nike heisst.
Genau 17 jahre nach Mr. Knight wurde Steven Paul Jobs geboren, der als Mitbegründer der Apple Computer Company bekannt wurde, und u.a. Menschen für Produkte begeistern konnte, von denen diese Menschen vorher nicht unbedingt geglaubt hätten, dass sie diese bräuchten, sich dann aber von der begeisterung des Verkäufers anstecken liessen.

Da.-Pullover

'Da Pullover' steht dort auf dem Schild. Ist das ein neuer Universalartikel, so wie das englische 'the' auch, zumindest in der populären Sangessprache, immer mehr ein 'da' oder 'de' wird?
ich kann das nur begrüssen - ein weiterer Schritt auf dem langen Weg zur wirklichen, also auch sprachlichen, Einheit Europas:
Der multisprachliche Einheitsartikel 'da',
also: da multisprachliche Einheitsartikel'.
da car, da auto, da voiture, da samochód,... 
Diese sinnvolle Sprachreform würde auch den Streit zwischen den Geschlechtern befrieden. Fragen, wie 'warum die Ruhestörung weiblich und der Krawall männlich?' werden überflüssig.
daPullover
Mag sein, dass ich das Schild ganz miss oder gar falsch verstanden habe, und as 'Da' auf den Ort verweist, wo Pullover zu finden sind, nämlich dort bzw. ugs:. Da.

Montag, 17. Februar 2014

Objekt - Subjekt - Prädikat

Einer niederländichen Firma wie tenbrinkebouw  muss man das wohl verzeihen, dennoch begann ich als ich das unten abgebildete Schild am Zaun einer Baustelle las zu stutzen. Anfangs wusste ich nichteinmal warum. 
Wie ein Leseneuling las ich Buchstabe für Buchstabe bis zum Leerzeichen und zog die Laute dann zusammen.
erst 'OBJECT' dann 'IST' und danach  'VIDEOÜBERWACHT'
Es schien alles richtig zu sein.
Möglicherweise handelt es sich um eine grammatikalische Besonderheit, die mich (ich stutzte noch immer) so lange stutzen lässt, dachte ich und fing an, den Satzbau zu analysieren:
Objekt - Subjekt - Prädikat seid ihr alle da?
videowatched
Als ich dann das wort Objekt, in meinem Kopf mit dem Wort 'OBJECT', das dort auf das Schild geschrieben war, verglich, entdeckte ich nicht nur Unterschiede in der Gross- & Kleinschreibung sondern auch eine Abweichung, den fünften Buchstaben des ersten Wortes betreffend: Objekt - Object.
Sogleich vermutete ich, dass dieses Schild ein babylonisches sei, ein denglisches, beschriftet mit einer Mischung aus deutschen und englischen Worten.
Das Schild, so mutmasste ich, hätte sich einen Buchstaben 't' sparen können, wenn es in purem englisch beschriftet wäre.
'Object is videooverwatched'
doch eher
'Object is under video control' 
oder, bei Beibehaltung der Buchstabenanzahl des abgebildeten Schildtextes: 
'Object is video controled'
Das aber waren, wie ich heute recherchierte, alles Vorurteile!
Die bauzaundekorierende Firma internetet sich hinten mit dem Länderkürzel '.nl'
Und wie ich ermittelte bedeutet das deutsche Wort 'Objekt' so gut wie genau das gleiche, wie das niederländische Wort 'Object'.
Das darauf folgende Wort 'ist' spricht man im niederländischen 'is' aus - und nicht zuletzt pflegt der Niederländer an sich das Wort dann auch so zu schreiben: 'is'.
'videoüberwacht' ist ein Wort, welches Niederländer wohl verstünden, aber nie, und schon gar nicht auf Schildern, benutzten.
'Camerabewaking', behauptet das internet, würde ein Niederländer wohl Videoüberwachung nennen.

also handelt es sich bei dem Schild um ein
deutsch-niederländisches-Sprachgemisch.

Es hat ganz schön lange gedauert, das alles herauszufinden, aber ich find's wichtig, über Videoüberwachung nachzudenken! 

Sonntag, 16. Februar 2014

gesunde Ernährung

Warum diese, meinem Sohn - Marinero Banana - gehörende Venus-Fliegenfalle so gut wächst und sogar recht hübsch blüht, liegt wohl nicht nur an dem hochwertigem destilliertem Wasser, welches ihr zu trinken gegeben wird,
venusfalle
sondern auch an ihrer sonstigen gesunden Ernährung.
marie_leiche3
Sehr gern mag sie Knabberkram, wie crunchy ladybugs, die sie so gern verdaut.

Kleiner Tipp von Marinero Banana
Achtung: NICHT FÜTTERN!!!
sie verliert sonst zu viele Fangblätter!

Freitag, 14. Februar 2014

Scheintod

Als sich, aus noch ungeklärten Gründen, die Blätter meiner Fensterbankeiche nicht nur braun einfärbten, sondern auch auszutrocknen schienen, hatte ich wirklich etwas Angst, 
dass sie an dieser sie heimsuchenden Krankheit stürbe.
eiche
Heute bin ich glücklich, weil sie, die eine meiner liebsten Mitbewohnerinnen ist, die Krankweit wohl überstanden hat. Eines ihrer Blätter hatte sie sogar verloren, da machte ich mir ernsthaft Sorgen um sie.
Zartes Eichengrün wächst ihr neuerdings aus dem Kopf,
und ich bin wirklich erleichtert.
Ich kann nur hoffen, dass sie mich nicht noch einmal so lange Zeit um ihr Leben fürchten lässt.

Mittwoch, 12. Februar 2014

Kampfdrohnen & Mitständnis

Kampfdrohnen, das sieht man auf diesem Photo eines  stückchens eines Gemäldes, sind keine wirklich neue Erfindung.
kampfdrohnen
Gern würd' ich auch noch Weiteres erzählen, beispielsweise in welchem Museum ich dieses Bild gesehen habe, und mit wem ich dort war.
Das Bild selbst hat mir verraten, dass es sich so fühlt, als wäre es am 12.01.2014 aufgenommen worden. und ich weiss auch noch, dass ich +1 uns neben eine Führerin gestellt haben, welche dieses riesengrosse Wimmelbild, von dem hier nur ein kleiner Ausschnitt zu sehen ist, teilweise erklärte, und auch darüber informierte, dass zu der Zeit, zu der dieses Werk entstand, Wimmelbilder sehr in Mode waren und das es sich um eine Auftragsarbeit handele. Mit wem aber ich am 12.Januar welches Museum besuchte bleibt im unklaren.
Vielleicht ist das Bild bloss am 12.Januar von meiner Kamera auf meinen Rechner übertragen worden.
Wer weiss das schon?
Ein schlechtes Gedächtnis zu haben macht manchmal keinen Spass.

Jene Volksvertreter, die nicht mehr wissen, wo irgendwelche Geldköfferchen herkamen und auch vergassen, welchen weiteren Weg diese dann gegangen sind, wurden von mir oft für halbseiden gehalten.
Nun aber, da ich selbst betroffen bin, habe ich Mitständnis, ein Gefühl welches sich zu gleichen Teilen aus Mitleid und Verständnises zusammensetzt.

Freitag, 7. Februar 2014

gehwegromantik III

der folgende post enthält zeichen, die ihr sittliches empfinden verletzen könnten.
der folgende post enthält grossbuchstaben, welche hier vorerst im probebetrieb eingeführt werden.
sollte grossschreibung sie empören,
schliessen sie bitte alle fenster und tören.
Oft treffe ich beim Spazierengehen am Strassenrand auf Dinge, die leicht zu übersehen sind.
Jüngst erst entdeckte ich ein Pärchen, welches sich auf eines Gehweges Rand im zarten Rasengrün aneinanderkuschelte.
Ganz heimlich, und wohl auch unbemerkt, photographierte ich die Beiden.
zweisamkeit
Selten ist es geworden, dass man sich an die, wohl im 18.Jahrhundert erfundene, Romantik erinnert wird.
Als Realist muss ich leider vermuten, dass die Beiden nicht lange zusammenbleiben.
Schade! ich mag die romantische Vorstellung, der Einheit von extrem starker Zuneigung, von Experten gern Liebe genannt, und extremer körperlicher Nähe, welche von Experten gern Beischlaf, Coitus, Kopulation, Bumsen oder auch Knattern genannt wird.
Auch im Tierreich ist es wohl recht unromantisch geworden. oft hörte ich von der Treue der Papageien, doch heute musste ich lesen, dass Mamagei sich bereits in der Aufzuchtszeit des akutellen Nachwuchses nach neuen Partnern umsieht. Zum Frühstück ist Mamagei dann wieder am Nest und Papagei, der Trottel, glaubt an treue und monogamie.
Meine Eltern haben nicht nur vier Söhne, die alle den Eltern und einander ähneln, sondern auch einen Hühnerstall in dem es die Hähne in ihrem Harem ordentlich krachen lassen. Vor einiger Zeit lebten in diesem Gehege zwei Enten, ein Laufentenpaar, die gingen stets gemeinsam im Auslauf umher und schliefen auch nebeneinander. Eines tages hatte eines von den beiden Tieren aufgehört zu leben. die verbleibene Laufente schloss sich einem Perlhuhn an, welches nur wenige Wochen zuvor Kurzem seinen Perlhuhnpartner verloren hatte. Die beiden spazierten dann immer gemeinsam durchs Gehege. Man darf annehmen, dass sexuell zwischen den beiden, Huhn und Ente, nicht viel lief, aber diese Beiden liebten sich auf einer anderen Ebene. selbstverständlich könnte es auch sein, dass es für die letzten beiden Sonderlinge in einer Gesellschaft aus Hennen und Hähnen alternativlos war, eine Gemeinschaft zu bilden.
Der Mythos von lebenslangen monogamen Treue kann dennoch aufrechterhalten werden, Elephanten ist bisher noch nicht das Gegenteil nachgewiesen worden, und Konrad Lorenz hat sie an Gänsen beobachtet. Ich bin irgendwie ein Romantiker und wohl wie der Elephant ein naives Rüsseltier.
http://thank-you-so-much-for-reading.blogspot.de/2013/05/gehwegromantik-ii.html
http://thank-you-so-much-for-reading.blogspot.de/2012/02/gehwegromantik.html

Donnerstag, 23. Januar 2014

Pinselstrich

Es ist immer ein ganz besonderer Anblick, wenn man Kunstwerken so nahe sein kann, dass man den Pinselstrich sehen kann.
pinselstrich
ganz bezaubernd finde ich auch dieses, in einer U-Bahn haltestelle angebrachte Plakat, welches für die alte Nationalgalerie wirbt.
man kann, wenn man denn einen Sinn für soetwas hat, ganz genau die Kleisterstriche des Plakateurs erkennen.

FREE Wi-Fi

'Free Wi-Fi'  lese ich durch die glasscheibe der eingangs-tür einer backwarenverkaufsstelle.
das, habe ich den eindruck, gibt es immer häufiger irgendwo zu lesen. 
dieser wi-fi scheint, der abbildung nach, ein zyklop mit drei augenbrauen unterschiedlicher farbe und grösse zu sein. und scheinbar ist er eingesperrt.
freewifi
was ist eigentlich aus 'Free Tibet' geworden?
war doch vor einiger zeit mal der trend.
ich habe lange schon nichts mehr von der forderung free Tibet gelesen. scheint also geklappt zu haben. diese fähnchen und plakate können doch etwas bewirken.
ich bin mir sicher, dass auch diese Wi-Fi aktion bald früchte tragen, und Wi-Fi bald so frei sein wird wie Tibet.

rutschgefahr triple

damit konnte wirklich niemand rechnen, erst der flüssige regen, der, sobald er auf dem boden angekommen war, dessen temperatur übernahm und daraufhin seinen aggregatzustand in 'fest' änderte.
dann schneite es noch eine schicht weisse flocken über das eis,
doppelrutsch
und dann auch noch eine bananenschale.
wer dort nicht ausrutscht, will es vermutlich gar nicht.

Samstag, 18. Januar 2014

cat-waxing

waxingCat
die mode, sich haare, die man nur selten benutzt, mit wachs, modernsprech: wax, entfernen zu lassen, scheint auf unsere haustiere überzugreifen.
hier einige schockierende bilder offensichtlich gewaxter katzen. 

nationale welle

im unteren linken bereich eines in einem u-bahnhof angekleisterten plakates entdecke ich folgendes
nationalgalerie_welle
"Nationalgalerie  Staatliche Museen zu Berlin" 
und links daneben? einen kaventsmann, wie wir kapitäne gern riesengrosse wellen bezeichnen.
ach nein, ich bemerke es gerade, es mag sich um die silhouette des bundesadlers im profil handeln.
obwohl er ja eigentlich gewohnt ist, nach links zu blicken.
ja, das wird er sein. auf biometrischen passbildern sieht
adlerkopf niemand richtig symphatisch aus, aber dieser bundesadler wirkt sehr aggressiv.  was ist das über dem schnabel? trägt er tatsächlich eine weisse sonnenbrille?
geschichte des bundesadlers       auf youtube            auf auf wikipedia

Montag, 6. Januar 2014

die venus und die käfer

wie in jedem jahr, fanden sich auch in der kalten jahreszeit diesen jahres wieder recht viele marienkäfer ein, um zu versuchen den winter am südfenster meiner wohnung zu überleben.
http://thank-you-so-much-for-reading.blogspot.de/2008/03/problemkfer-i.html
http://thank-you-so-much-for-reading.blogspot.de/2008/07/basteln.html
http://thank-you-so-much-for-reading.blogspot.de/2012/12/nikolaus.html
http://thank-you-so-much-for-reading.blogspot.de/2011/12/winterquar-tiere.html
http://thank-you-so-much-for-reading.blogspot.de/2011/02/kafer-statt-krebs.html

in diesem winter jedoch sehen diese sich mit der venusfliegenfalle meines marinero konfrontiert.
marienopfer
"das war keine absicht!", entschuldige ich mich bei den halbverdauten käfern, "ich hatte doch eine fliegenfalle gekauft! ich konnte doch nicht ahnen, dass diese raubpflanze so wahllos zuschlägt!"
marienopfer
die käfer müssen eben lernen, nicht in die falle zu gehen.
je mehr sie über die gefahren lernen, desto besser können sie künftig ihr leben meistern - da bin ich ausnahmsweise mal auf der seite der natürlichen auslese.
in ein paar Jahren wird es wohlmöglich in mitteleuropa so warm und feucht sein, dass marienkäfer, die hier überleben wollen, mit dieser pflanze vertraut sein müssen.
die käfer aus meinem trainingskamp werden überleben, und dafür dankbar sein. 
wer weiss denn schon, ob sie mir später nicht auch einmal  beim survival of the fittest helfen können.