Montag, 23. April 2018

Faustdick hinter den Ohren

Als ich entdeckte, was dieser Mann hinterm Ohr hat,
gab es keine Wahl für mich - ich musste Ihn bitten mir dieses hinterm-Ohr-Foto zu gestatten.
faustdick

Ob er es tatsächlich Faustdick hinter den Ohren hat überprüfte ich nicht, aber er hat 'FAUSTDICK' hinterm rechten Ohr.
"Die Formulierung es faustdick hinter den Ohren haben geht auf eine Art volkstümliche »Schädellehre« zurück, wonach die Charaktereigenschaft der Verschlagenheit ihren Ort hinter den Ohren hat und dort desto größere Wülste hervorbringt, je stärker sie entwickelt ist."
http://www.sprachauskunft-vechta.de/wendungen/ohr.htm

Mittwoch, 18. April 2018

RAF und Selbstkontrolle

Der Song "Self Control" wurde 1983 von drei Italienern erschaffen - von Raffaele Riefoli, Giancarlo Bigazzi und Steve Piccolo.
Statt, des Künstlernamens "Raf" benutzte Riefoli im Deutschen Sprachraum "Raff", um nicht mit der
Roten Armee Frakiton verwechselt zu werden.
Seltsam, denn die Aussprache von RAF, Raf, und Raff klingt durchaus ähnlich - die Schreibweise mit Großbuchstaben oder das zusätzliche 'f' ändert daran kaum etwas.
Desweiteren ist Verwechslung unwahrscheinlich, da die sog. "Baader-Meinhof-Bande" nicht im Bereich der Pop-Musik nicht aktiv war - zumindest ist mir kein Song bekannt.
Größeren Erfolg mit diesem Titel hatte Laura Branigan
deutlich weniger Spezialeffekte, dafür mehr Körperlichkeit und besserer Gesang rechtfertigen das.

Freitag, 13. April 2018

Völlers Verbindung zu Beckett

Während man sich beim heutigen, vor fast 30 Jahren verstorbenen, Geburtstagskind Samuel Beckett nicht wirklich sicher sein kann, weiß hierzulande jedes Kind, daß es vom heutigen Geburtstagskind Rudi Völler nur einen gibt.
Die Geburtsjahre der beiden durchschnittlich 85-Jährigen setzen sich aus den gleichen Ziffern zusammen, Beckett kam im Jahr 1906 zur Welt und Völler 1960.
Ein Tausch der letzten beiden letzten Ziffern des Geburtsjahres macht aus einem Schriftsteller einen Fußballspieler.

gesund leben mit Alkohol

In der Zeit-online fand ich heute im Bereich Wissen einen Artikel, welcher eigentlich hätte in die Rubrik Trinken hätte einsortiert werden sollen:
zeit.de/wissen/.../alkohol-bier-konsum-risiko-forschung
Der Artikel enthält eine Aufstellung von Alkoholika, die man pro Woche konsumieren dürfe:
7,5 Gläser Bier pro Woche - gemeint sind jedoch 330ml Gläser - also 2,475 l Gerstengold
Eine Zeile darunter steht noch ein Grenzwert für Wein. maximal 5 Gläser a 200ml in der Woche.
Wein fließt mit einem Alkoholgehalt von 12% in die Rechnung ein, und Bier mit 5%.
Wein hat also in etwa 2.4 mal so viel Alkohol wie Bier, also rund doppelt so viel.
Wenn ich 5 Gläser Wein à 200ml in der Woche trinken darf, bedeutet des 1l Wein pro Woche,
oder umgerechnet weitere 2 Liter Bier.
Die Tabelle listet zusätzlich noch Gin Tonic, Wodka Energy, Sekt und Tequila auf.
Wenn man das dann alles in Bier umrechnet, ergibt sich eine Menge von 12 Litern Bier in der Woche.
Das sind knapp zwei Liter am Tag - damit kann man auskommen, und lebt nach aktuellem Stand der Forschung auch noch gesund.

Freitag, 6. April 2018

Kiesinger & Klasfeld

Der dritte Deutsche Bundeskanzler war der Fünfte vor Beginn der Ära Merkel und hieß Kurt Georg Kiesinger.
Kiesinger wurde am 6.April des Jahres 1904, also vor genau 114 Jahren, geboren und, nach Mitgliedschaft in nationalen Studentenverbindungen, bereits 1933 Mitglied der NSDAP.
Man kann den Namen Kurt Georg Kiesinger schlecht nennen, ohne Beate Klarsfeld, eine Frau, die man Nazijägerin nannte, zu erwähnen.
Bekannt wurde sie durch, und deswegen passt sie in diesen Text, eine Ohrfeige die sie Kiesinger verpasste.
Dieses Bild ⇓ zeigt B. Klasfeld beim Kleben von Plakaten für die Partei ADF. Der Name dieser Partei ist jedoch nicht, wie mancher Leser vermuten mag, 'Alternative Deutschland für',
sondern 
'Aktion Demokratischer Fortschritt'
ADF_klasfeld
An Kiesingers 114. Geburtstag würde ich also gern Beate Klasfeld ehren und einen ausführlichen Bericht empfehlen:
   Planet Wissen - Die Nazijägerin

Mittwoch, 4. April 2018

60 Jahre Frieden

Heute vor 60 Jahren entwarf Gerald Herbert Holtom das aktuell populärste Zeichen für den Frieden. Es heißt CND-Symbol und wirkte auf mich immer eher nach der schematischen Darstellung einer Mauer, die von beiden Seiten gestützt wird.
Das Symbol enthält, mit Hilfe des Winkeralphabets verschlüsselt die Buchstaben 'N' und 'D', welche für 'eNDe' ergeben könnten, einem Deutschen Wort, welches sich mit 'Schluss' übersetzen lässt.
Gemeint sind jedoch die englischen Worte 'nuklear' und 'disarmament', welche gemeinsam für Nukleare Abrüstung stehen sollen
     ☮
Der Vertikale Strich steht im Winkeralphabet für den Buchstaben 'D' und die zu den Seiten abfallenden Linien, welche wirken, als versuchten sie, ein horizontal gespiegeltes V darzustellen, stehen für ein 'N'.
Sowohl die Taube mit oder ohne Olivenzweig, als auch dieses, im Vergleich zu einer Taube leichter auf Schilder und Transparente zu malende Zeichen, haben gewirkt - man kann es zwar nicht beweisen, doch widerlegen kann man es erst-recht nicht.

Sonntag, 25. März 2018

I just want to survive

"I just want to survive algebra" steht auf dem Plakat, welches der Teilnehmer ganz links bei einer Demonstration in Washington für schärfere Waffengesetze hochhält.
tagesthemen_240318
https://www.tagesschau.de/ausland/protest-nra-107.html
Der eindeutig originellsteText dieser Schilderparade. 
Es ist allerdings ein wenig traurig, daß sich Schüler heute in erster Linie wünschen, zu überleben, und damit nicht auf's Kantinenessen anspielen.