Samstag, 18. November 2017

individueller schmutziger Verkehr

Unter dem Titel "Stadtverstopfer, Luftverpester: Muss das Auto an den Pranger?" diskutierten die Gäste der polit-Talkshow hartaberfair
Matthias Wissmann, Werner Schneyder, Lina van de Mars, Dorothee Bär und Stefan Wenzel unter der Moderation Frank Plasberg über die Zukunft des Automobils.
Mir viel das Lächeln der Lina van de Mars auf, als Dorotee Bär dem wiener Kabarettisten und überzeugtem kein-Kfz-Besitzer Werner Snyder folgende Überzeugung bescheinigt:
"Nur weil ich keines [Auto] hab', darf auch sonst Niemand individuellen Verkehr haben."
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Lina van de Mars beschwert sich über städtische Fahrradkultur: "Ich lebe in Berlin in einem Stadtteil, da weichen Parkplätze Fahrradständern, die dann vollgemüllt sind mit Fahrrädern aus Asien und China, hastenichtgesehen - dafür fährt man dann abends drei Stunden extra auf der Suche nach einem Parkplatz.."
mathiasMueller_vw
Es wird auch ein Video des Vorstandsvorsitzenden von VW Matthias Müller gezeigt, der zum Diesel Betrugsskandal zur Diesel Thematik sagt:
"Wir halten es im Grunde für ausgeschlossen, Nachrüstungen vorzunehmen - einmal des Aufwandes wegen, aber auch weil die Wirkung fragwürdig ist.
Und Ich für mein Unternehmen kann nur sagen: ich möchte meine Ingenieure eigentlich gern zukunftsorientiert arbeiten lassen, das heißt an der Optimierung der Dinge und nicht rückwärtsgewandt an Motoren arbeiten, die 10 und 15 Jahre alt sind.
"
Ein Highlight der Sendung ist Matthias Wissmann, ehemaliger Bundesminister für Verkehr
gegenwärtiger Präsident des Verbandes der Automobilindustrie, der diese lobt, da sie es auf 34% CO2 Einsparung bei SUVs gebracht hat.
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Wissmann, der gern Diesel-Thematik statt Diesel Skandal oder diesel Betrug sagt, zählt im Anschluss auf, warum Deutschland trotz eines schlechten Positionierung im Bereich alternative Kraftstoffe auch zukünftig führende Autonation bleibt:
- beste Technik
- beste Innovation
- 35% aller Patente zur Elektromobilität
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Das dritte Argument, seinen Mittelfinger, lässt er ungünstig lange stehen.
ardmediathek.de/Hart-aber-fair/Stadtverstopfer-Luftverpester

Donnerstag, 16. November 2017

Regenwurm im Kopf

Nach einiger Zeit ohne MRT Untersuchung,
liess ich neue Intimbilder von mir machen.
In letzter Zeit hatte ich zeitweilig Doppelbilder und Kopfschmerz - Symptome wie vor neun Jahren.
Wie seinerzeit ging ich zuerst zur Augenärztin, welche mir zu einer Kontrolle mittels MRT riet.
Bei welcher damals mein Tumor entdeckt wurde.
Glücklicherweise wurde heute Kein Tumor gefunden.
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Das ist so gut wie auch schlecht, denn jetzt kenne ich noch immer nicht den Grund für die Doppelbilder.
Die zweite gute Nachricht: Der Regenwurm, den ich als Kind verschluckte ist wieder aufgetaucht (Bildmitte)

Samstag, 11. November 2017

Straßenbeschilderung 2.0

Neue Berliner Straßenbeschilderung zeigt nun den Namen der Straße, in welcher man sich aktuell befindet vor dem Hintergrund einer stilisierten
Straßenkarte der Umgebung.
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Diese Maßnahme soll endlich Übersicht in den rund 10.000 Straßen und Plätzen der Hauptstadt schaffen.
Obwohl die Berliner Verkehrsbetriebe mich und alle anderen lieben, ist seit Jahren zu merken, daß das Unternehmen mit seinen Aufgaben vollkommen überfordert ist.
Das Verkehrsmittel der Zukunft sind Schuhe - Berlins Zukunft liegt auf den Schultern der Fußgänger,
welche ganz besonders von den Straßenkarten-Straßennamen-Schildern profitieren sollen.
Einige Anbieter von online-Straßenplänen kündigten allerdings bereits Copyright-Klagen an.

Geschlechtsbevormundung

Das es jetzt ein drittes Geschlecht gibt, bzw. das dieses anerkannt wurde, ist persönlich nicht wichtig für mich, aber bestimmt gut für viele.
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Die Tatsache daß die Sprechstundenhilfe ganz ohne mich zu fragen, ein Kreuz rechts von M macht, halte ich für pure Bevormundung.

Freitag, 10. November 2017

Revolution und SCRABBLE

Alle deutschen Bundesländer feierten in diesem Jahr den Tag der Spaltung der Kirche in Christen und Christen - den Reformationstag, der an den Rebellen Martin Luther und dessen mutige Kirchenkritik erinnern soll: u.a. die Befestigung einer Liste mit Kirchenkritik an der Tür der Schlosskirche der Stadt Wittenberg.
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Dieses unbestätigte Ereignis liegt 500 Jahre vom Jetzt entfernt - und zwar in der Vergangenheit.
Die Geburt Martin Luthers geschah weitere 34 Jahre zuvor durch seine Mutter Margarethe Luther.
Schon 324 Jahre nach Luther wurde ein weiterer deutscher Revolutionär geboren: Robert Blum.
Einer der sich aus der Unterschicht hochgearbeitet und hochgelesen hat, und zum Verleger und Publizisten aufstieg.
Blum wurde ein Wortführer der ersten Demokratischen Revolution auf deutschem Boden, der sog. Märzrevolution 1848.
Die revolutionären Gedanken waren damals die Einheit Deutschlands und Demokratie.
Diese Revolution wurde von den mächtigsten Deutschen Staaten, Österreich und Preußen, blutig bekämpft, führte dennoch zu einer Zaghaften Demokratie in einem föderalem Staatenbund, der 1849 zerbrach - der Frankfurter Nationalversammlung.
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Im Jahr 1989, 141 Jahre später, demonstrierten mutige Bürger des ostdeutschen Staates, DDR, für die gleichen Ziele Demokratie und Einheit.
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Ein Mann, der heute seinen 82 Geburtstag feiern darf, hat Ähnlichkeit mit Robert Blum - Norbert Blüm.
Nicht allein die Namen ähneln sich, auch sind beide etwas zu links für die CDU und hatten Große Ziele.
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Robert Blum wollte ein vereintes und demokratisches Vaterland
"Für Freiheit und Demokratie!"
Norbert Blüm hatte vereintes und demokratisches Vaterland und wollte dessen Einwohnern garantieren, daß deren Altersbezüge sicher sind.
"Die Rente Ist sicher!"
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Ein gern genutztes Mittel zur Durchsetzung der eigenen Meinung in Revolutionen erfand der vor vier Jahren verstorbene heute vor 98 Jahren geborene russische Waffenkonstrukteur Michail Kalaschnikow.
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Gewinner mit 19 scrabble-Punkten: RELOVEUTION

Montag, 6. November 2017

Schutz der Umwelt und bewaffnete Konflikte

heute, am von der UNO ins Leben gerufenen 'Internationalen Tag für den Schutz der Umwelt in Kriegen und bewaffneten Konflikten',
sehe ich mich veranlasst, darüber nachzudenken ob der Titel dieses Gedenktages nicht eine Art Kapitulation des Willens zum Frieden ist.
Der Umwelt gefiele es möglicherweise am besten, wenn sie überhaupt nicht durch laute Explosionen und Maschinengewehrsalven gestört wird.
Wer mag, darf sich zu diesem Tag das Bild einer Blume vorstellen, die einen Stahlhelm trägt.
Nicht nur schwer, sondern sehr schwer fällt es mir, daran zu glauben, daß Söldner und Soldaten beim lebensbedrohlichen Kampf für die ihnen aufgetragenen Ziele, darauf zu achten, kein Blümchen zu zertreten, oder Patronenhülsen sowie Granatsplitter, die nicht im Feind stecken, aufzusammeln und einem umweltgerechtem Recycling zuzuführen.
Sicher wird die UNO das besser wissen, aber ich, aber wäre ein Tag komplett gegen Krieg nicht sinnvoller?
Ich fühle mich an die Strassenbeschilderung erinnert - Schäden werden, anstatt sie zu beheben ausgeschildert, und damit ein Stück weit akzeptiert.

Donnerstag, 2. November 2017

Finger weg!

Ist das jetzt BILD-Zeitung, oder ein Satiremagazin
tagesschau_berghoff
Screenshot: http://www.bild.de/unterhaltung/tv/ard-tagesschau/[...]
Zum Thema "Finger weg [...]" sucht die BILD ein Bild aus dem Jahr 1990 aus, welches die Tagesschau-sprecherin Dagmar Berghoff zeigt, die nicht nur seit fast 18 Jahren keine Tagesschau moderiert hat, sondern auch von Geburt an nur drei Finger an der linken Hand hat.